# Codex-Briefing: eine erzählte Story-Video-Serie erstellen

Ich möchte **[BUCHTITEL]** von **[AUTOR]** als erzählte Videoserie für **[TikTok / YouTube / beides]** umsetzen.

## Projekt einrichten

- Alle neuen Arbeiten ausschließlich in diesem Ordner ablegen: **[PROJEKTORDNER]**.
- Die Originalquelle unverändert lassen. Herkunft und Version der Quelle festhalten.
- Das gesamte Projekt wiederaufnehmbar anlegen: fertige Arbeitsschritte zwischenspeichern, ein Manifest führen und fertige Mediendateien nie ohne Rückfrage überschreiben.
- Nichts veröffentlichen oder einplanen. Die fertigen Dateien prüfe und lade ich selbst hoch.
- Vor langen oder kostspieligen Verarbeitungsschritten die geplanten Ergebnisse und alle noch offenen Entscheidungen zeigen.

## Geschichte und Aufbau

- Zuerst die gesamte Quelle lesen, bevor der Folgenplan feststeht. Eine knappe Handlungsübersicht sowie eine Referenz zu Figuren und Schauplätzen anlegen, damit spätere Szenen stimmig bleiben.
- Den Text an natürlichen Wendepunkten der Handlung teilen, nicht einfach nach gleicher Wortzahl. Pro Kurzvideo etwa **[ZIEL-CLIPLÄNGE]** anstreben; jede Szene oder jeder Moment soll in sich geschlossen sein, ohne Rückblicke auf vorherige Teile.
- Alle geplanten Teile in einem einzigen Einrichtungsdurchlauf im Manifest anlegen. Die Teile in der Reihenfolge der Geschichte nummerieren und jeweils Kapitel, Wortzahl, Quelltext und geschätzte Sprechdauer festhalten.
- Für eine Langfassung gute Schnittpunkte an Kapitel- oder Szenengrenzen vorschlagen und die geschätzte Laufzeit vor dem Rendern zeigen. Auf Wunsch eine separate Querformat-Version anlegen.

## Erzählstimme, Bilder und Schnitt

- **[STIMME / ERZÄHLMETHODE]** nur verwenden, soweit die Nutzungsbedingungen diesen Einsatz erlauben. Keine reale Person ohne deren Zustimmung nachahmen. Aussprache prüfen und Hörproben anhören, bevor alle Teile verarbeitet werden.
- Für jeden Teil so viele Bilder wählen, wie die Erzählung tatsächlich braucht. Die genauen Bild-Prompts speichern. Aussehen und Kleidung der Figuren, Farbpalette und wiederkehrende Gegenstände über die ganze Geschichte hinweg einheitlich halten.
- Eigene, neue Bilder auf Grundlage des Quelltexts erstellen. Keine späteren Buchillustrationen, Film- oder TV-Designs, Screenshots oder Werke anderer Künstler kopieren. Wenn beide Formate gewünscht sind, getrennte Bilder im Hochformat 9:16 und im Querformat 16:9 erstellen.
- Jedes Bild auf eine Stelle in der Erzählung abstimmen. Sanfte, abwechslungsreiche Schwenks und Zooms sowie zurückhaltende Übergänge verwenden; Untertitel gut lesbar halten und auf das gesprochene Wort timen.
- Nur eigene, ordnungsgemäß lizenzierte oder anderweitig freigegebene Musik und Soundeffekte verwenden. Untertitel und Exporte in Formaten erstellen, die zur gewählten Plattform passen.

## Rechteprüfung vor der Produktion

- Autor, Veröffentlichungsgeschichte, Quellausgabe und den urheberrechtlichen Status des zugrunde liegenden Texts in **[LÄNDER/GEBIETE, IN DENEN ICH VERÖFFENTLICHE]** prüfen. „Kostenlos herunterladbar“ oder „in den USA gemeinfrei“ nicht als Beweis werten, dass das Werk überall gemeinfrei ist.
- Die Ausgabe gesondert prüfen: Übersetzungen, Einleitungen, Anmerkungen, Illustrationen, Cover, Satz und Layout, Aufnahmen und Bearbeitungen können eigene Rechte haben.
- Eine kurze Rechtenotiz speichern mit Quelllinks, Todes- und Veröffentlichungsdaten des Autors, geprüften Gebieten sowie allen Genehmigungen und Lizenzen für Medien. Unsicherheiten kennzeichnen, statt zu raten.
- Dies ist eine Produktionsprüfung, keine Rechtsberatung. Wenn der Status unklar ist oder die Verbreitung kommerziell erfolgt, anhalten und mich um Bestätigung bitten oder fachkundigen Rat empfehlen.

## Auslieferung und Prüfung

- Kurzvideos zuerst als einzelne Dateien rendern. Gewünschte Langfassungen oder Zusammenschnitte zusätzlich exportieren und die einzelnen Videos dabei unverändert lassen.
- Jede Datei mit Sicherheitsabstand innerhalb der aktuellen Upload-Grenzen der gewählten Plattform halten. Nicht davon ausgehen, dass die maximal erlaubte Länge auch die ideale Länge zum Anschauen ist.
- Bevor ein Durchlauf als fertig gilt, prüfen, dass die Dateien existieren, die Laufzeiten stimmen, Ton vorhanden ist, die Untertitel lesbar sind und sich das Video fehlerfrei abspielen lässt. Fehlende Teile melden und direkt auf die fertigen Dateien verlinken.
- Zuerst Arbeitsbereich und Quelle untersuchen. Danach den geplanten Ablauf, rechtliche Risiken, die geschätzte Anzahl der Teile und Laufzeit sowie alle Fragen vorlegen, die wirklich meine Entscheidung brauchen.
